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Der Fiesling in meinem Kopf - Abschiedsrede von Herrn H. aus März 2021

Es gibt Dinge, die ich gebrauchen kann,

einige vielleicht so irgendwann.

Aber eines kann ich nicht gebrauchen,

so wie das Saufen und Rauchen.

Der Fiesling in meinem Kopf aber meint,

du hast es aber noch nie verneint.

Ja, das weiß ich, Du kleiner Zwerg,

jetzt bin ich aber fast über dem Berg.

Der Fiesling meint ziemlich stur,

ach komm schon, ein Bierchen nur.

Ich sage ihm, das lass ich lieber sein,

mir fällt etwas viel schöneres ein.

Der Fiesling sagt in meinem Kopf,

komm schon nur ein Schluck, du alter Tropf.

Nein, verdammt, hör auf zu stressen,

könnt ich Dich doch nur vergessen.

Der Fiesling in meinem Kopf sagt,

das Gespräch wird nun vertagt.

Ja ich weiß:

Ich brauche immer wieder neuen Mut,

da der Fiesling mir nichts Gutes tut.

Aber jeden Tag, das muss ich mir schwören,

ich darf nie wieder auf ihn hören.

Denn der Fiesling ist immer greifbar,

jede Sekunde und jedes Jahr.