Ambulante Rehabilitation und Suchtnachsorge

• Für Sie kommt eine stationäre Entwöhnungsbehandlung nicht in Frage?
• Sie suchen nach einer Behandlungsform, die es Ihnen ermöglicht, in Ihrem gewohnten Umfeld (Familie, Arbeit) zu bleiben?
• Sie haben eine stationäre Therapie abgeschlossen und suchen nach Rückkehr in Ihren Alltag weiterhin therapeutische Unterstützung in Ihrer abstinenten Lebensweise? 

Ambulante Rehabilitation

Bei ausreichend stabiler sozialer Situation ermöglicht Ihnen eine ambulante Rehabilitation, während Ihrer Behandlung in Ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben und auch Ihrer Berufstätigkeit nachzugehen.

Ziele der ambulanten Entwöhnungsbehandlung sind neben dem Erreichen einer stabilen und zufriedenen Suchtmittelabstinenz auch die Verbesserung der beruflichen und sozialen Lebenssituation sowie die Förderung der persönlichen Entwicklung. Voraussetzungen für diese Behandlungsform sind die Fähigkeit zu einer mittelfristigen Suchtmittelabstinenz und die Bereitschaft zu einer aktiven und verbindlichen Teilnahme an den Therapiegesprächen.

Die Behandlung erfolgt in wöchentlicher Gruppentherapie und begleitenden Einzelgesprächen. Ergänzende Angebote wie z. B. Akupunktur werden individuell vereinbart. Auch eine Einbeziehung der Angehörigen in die Behandlung ist möglich und erwünscht. Die zeitliche Dauer der ambulanten Rehabilitation beträgt sechs bis max. 18 Monate.

Kostenträger sind in der Regel Ihre Rentenversicherung oder die Krankenkasse.

Ambulante Fortführung/Weiterbehandlung  nach stationärer Entwöhnungsbehandlung

Auch nach einer stationären Therapie  ist für Sie bei entsprechender Indikation eine ambulante Weiterbehandlung möglich.

Die Weiterbehandlung hat insbesondere die Vertiefung und Fortführung der in der Fachklinik begonnenen therapeutischen Prozesse als Ziel. Wöchentliche Gruppengespräche und die therapeutische Begleitung sollen Sie auch nach Rückkehr in das häusliche Umfeld dabei unterstützen, Veränderungen im Alltag umzusetzen und eine stabile abstinente Lebensgestaltung zu entwickeln.

Die Weiterbehandlung muss schon während Ihrer stationären Therapie von der Entwöhnungsklinik aus beim zuständigen Kostenträger beantragt werden. Vereinbaren Sie rechtzeitig ein Vorgespräch mit uns, damit ein zeitnaher Übergang in die ambulante Behandlung möglich ist.

Die Dauer der ambulanten Weiterbehandlung beträgt in der Regel sechs bis 12 Monate. Eine Einbeziehung der Angehörigen ist möglich.

Ambulante Suchtnachsorge

Die ambulante Suchtnachsorge dient der Absicherung Ihrer Abstinenz nach Rückkehr in Ihr Lebensumfeld und soll Sie dabei unterstützen, das in der stationären Therapie Erlernte und Erreichte in Ihren Alltag zu übertragen. Die wöchentlichen Gruppengespräche begleiten Sie dabei, in Familie, Beruf und Freundeskreis eine abstinente Lebensweise umzusetzen und Rückfallgefährdungen zu bewältigen. Die Nachsorge dauert sechs bis 12 Monate. Die Suchtnachsorge muss während Ihrer stationären Therapie von der Klinik aus beim zuständigen Kostenträger beantragt werden. Vereinbaren Sie rechtzeitig ein Vorgespräch mit uns, damit ein nahtloser Übergang in die Nachsorge möglich ist.

Auch die  Kombination von ambulanter und stationärer Therapie (Kombi-Therapie) ist bei uns möglich.

Kosten

Kostenträger der ambulanten Rehabilitation ist in der Regel Ihr Rentenversicherungsträger. Dort beantragen Sie mit unserer Unterstützung die Rehabilitation. Eventuell kommen auch andere Kostenträger wie Krankenkassen und Sozialhilfeträger in Frage. Wenn Sie Fragen zur Antragstellung haben, helfen wir Ihnen gerne weiter.

Kopfgrafik Angebote bei Suchtproblemen
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