Aktuelles aus der Vorsorge

Jahrbuch Sucht 2022

Die DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat das neue Jahrbuch Sucht 2022 veröffentlicht. 

Zu "Sucht und Corona" heißt es darin: „Die Coronapandemie hat die psychische Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland stark beeinträchtigt. Wir wissen aus anderen Krisensituationen, dass Menschen vermehrt Suchtmittel und süchtiges Verhalten nutzen – mit dem Wunsch, Belastungen in schwierigen Zeiten auszugleichen. Daraus lässt sich allerdings nicht schlussfolgern, die Einwohnerinnen und Einwohner von Deutschland wären durch die Coronakrise süchtiger geworden. Dazu ist die Datenlage aktuell noch zu dünn“, sagt Christine Kreider, Referentin für Prävention bei der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS).

Bei uns in der TGj bestätigen sich die Befunde der DHS sehr weitgehend. Trotz aller coronabedingten Schwierigkeiten in der Zuweisung war die TGJ auch in den letzten Jahren fast immer vollständig belegt und wir haben viele Menschen betreut, die in psychisch herausfordernden Situationen ihren Konsum von Suchtmitteln nicht mehr steuern konnten. 

Das Jahrbuch Sucht können Sie bestellen hier auf der Website der DHS

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