Einladung zum Fachtag "Teilhabe statt Stigmatisierung" im Fachkrankenhaus Hansenbarg am 16. Mai 2024

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns, Sie nach den jahrelangen Unmöglichkeiten der Pandemie zu einem fachlich kollegialen Austausch oder auch einfach nur zu einem Wiedersehen „auf den Hansenbarg” einladen zu können. Es hat sich nach der Komplettrenovierung der Klinik eine Menge getan, fachliche Inhalte haben sich genau so verändert wie das Kollegium, das durch den demographischen Wandel deutlich verjüngt wurde. Dieser Prozess wird mit dem Ausscheiden des Klinikchefs, den wir beim Fachtag verabschieden werden, fast abgeschlossen sein.

“Forever young“ bleibt im 150. Jahr des Bestehens die Alida Schmidt-Stiftung als Trägerin unserer Klinik, die wiederrum vor 45 Jahren als erste Hamburger Rehabilitationsklinik für Abhängigkeitserkrankungen das Licht der Suchtwelt erblickte.

Diese Jubiläen betten wir in den Fachtag „Teilhabe statt Stigmatisierung“ ein. Das Programm ist gehaltvoll und umfangreich, wir haben aber auch ausreichend Zeit für Rundgänge durch die Klinik und für Gespräche eingeplant.

DOWNLOAD Programm

 „Teilhabe statt Stigmatisierung” war 1874 beim Stiftungsgedanken der Hamburgerin Ida Schmidt bereits präsent, als sie ein Wohnstift in der Hamburger Bürgerweide errichten ließ und die “Unterstützung hülfsbedürftiger, unbescholtener Witwen und Jungfrauen … mittels Gewährung von Freiwohnungen und eventuell Feuerung …” vorsah. Diese hatten kein Anrecht auf Leistungen des staatlichen “Armenwesens” und waren so von Teilhabeleistungen ausgeschlossen und drohten, in stigmatisierte Lebensumstände abzurutschen.

Heute ist die privatrechtliche gemeinnützige Stiftung eines der großen sozialwirtschaftlichen Unternehmen Hamburgs. Sie arbeitet weiterhin kontinuierlich an der Unterstützung von Menschen, die Stigmatisierung erleben - oftmals aufgrund seelischer Problemlagen.  

Die Auswirkungen von Stigmatisierung u.a. durch Beschämung der betroffenen Menschen sind noch nicht lange in größerem Umfang beforscht und erst seit kurzem als eigenständige Kapitel in die Lehrbücher der Psychologie / Psychiatrie eingezogen. Dort werden die Leugnung der eigenen Problematik mit der Folge, sich keine oder erst spät Hilfe zu holen, und diese dann oft nicht zu verstetigen, als gravierende Folgeprobleme von Stigma beschrieben, die das Leid oft dermaßen verlängern, das Menschen in massiv bedrückende Lebenslagen geraten, die nicht selten im Suizid enden.

Diesem Themenkomplex wird sich unser Fachtag widmen, aber auch Wege aus der Stigmatisierung aufzeigen.

Anmeldungen bitte bis 1. Mai 2024.

  • Anmeldungen per E-Mail an info.fkh[at]alida[dot]de
  • Die Plätze werden nach Anmeldungsfolge vergeben (unser Platzangebot ist leider begrenzt).
  • Rückfragen beantwortet gerne unser Sekretariat unter Telefon 04184 / 899-0.
  • Die Veranstaltung ist kostenfrei.
  • Ort: Sporthalle direkt bei den Parkplätzen
  • Fortbildungspunkte sind bei der Ärzte-/Psychotherapeutenkammer beantragt

Mehr Infos hier in der Einladung. 

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen und hoffentlich schönstes Maiwetter!

Christina Baumeister (Geschäftsführerin), Dr. Robert Stracke (Klinikleiter)

 

 

 

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