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Willkommen: Stiftungskooperation mit der Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe

Ab 1. Januar 2023 nehmen die Alida Schmidt-Stiftung, die Flutopfer-Stiftung von 1962, die Georg und Emma Poensgen-Stiftung und die Wilhelm Carstens Gedächtnis-Stiftung eine fünfte Stiftung in ihre Kooperation auf: die Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe.

Die Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe

Geschichte
Ursprung der Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe ist die 1938 von der Sozialverwaltung der Hansestadt Hamburg errichtete „Stiftung Hängebergshorst“. Sie erbaute und betrieb ein Erholungsheim für Kriegs- und Arbeitsopfer in Malente. Ab 1941 konnte aufgrund eines Brandes diese Aufgabe nicht mehr erfüllt werden.
1951 übernahm die Stiftung die Aufgabe, in Hamburg ein Wohnhaus für alleinstehende Schwerbeschädigte zu schaffen. Dieses Haus im Wroostweg 27 in Harburg besteht bis heute.
1956 wurde das Stiftungsvermögen auf die damalige „Sonderstiftung für Schwerbeschädigte“ übertragen. Name und Satzung wurden mehrfach geändert bzw. angepasst. Ab 1986 lautete der Name „Hamburger Stiftung Rehabilitation und Integration“.
Seit 1.1.2023 heißt die Stiftung „Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe“. Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Hamburg. Die letzte Satzungsänderung erfolgte ebenfalls zum 1.1.2023. Sie können sich die Satzung hier herunterladen.

Stiftungszweck heute
Stiftungszweck ist die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen und die Förderung der Hilfe für Menschen mit Behinderung. Die Stiftung fördert die Rehabilitation sowie die berufliche und soziale Integration von schwerbehinderten Menschen.

Einrichtungen heute
Die Stiftung besitzt drei Häuser in Hamburg-Harburg mit insgesamt 70 Wohnungen für Menschen mit Behinderung und geringem Einkommen. Mehr Infos hier. Sie ist außerdem Gesellschafterin der Elbe-Werkstätten GmbH (47 %).

Die Kooperation

Die Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe wurde in den letzten Jahren von einem nebenamtlichen Geschäftsführer und einer weiteren Mitarbeiterin verwaltet und von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt. Mit dem Wunsch, die Verwaltung zu professionalisieren und die personelle Kapazität dafür zu erhöhen, trat die Stiftung an den Vorstand der Stiftungskooperation aus Alida Schmidt-Stiftung, Flutopfer-Stiftung und anderen heran.

Schnell wurden erhebliche Vorteile der Kooperation sichtbar:

  • Die neue Stiftung profitiert von dem vorhandenen großen Knowhow und den personellen Ressourcen im Bereich Geschäftsführung, Bau und Gebäudetechnik, Vermietung, Betriebswirtschaft, Rechnungswesen, IT und Öffentlichkeitsarbeit etc. Diese sind in der Hauptverwaltung in der Hamburger Straße 152 an einem Ort gebündelt.
  • Auch die schwerbehinderten Mieterinnen und Mieter der Wohnanlage der Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe werden von der Professionalisierung profitieren, wenn es um die Instandhaltung und Modernisierung des Wohnungsbestands geht.
  • Alle fünf Mitarbeiterinnen der Hamburger Stiftung Wohnen und Teilhabe behalten ihren Arbeitsplatz und ihre Aufgaben.
  • Die insgesamt dann fünf Stiftungen erhalten größere organisatorische und finanzielle Flexibilität bei Kooperationsprojekten.
  • Gemeinsam sind wir stärker: Alle fünf Stiftungen setzen sich für Menschen in besonderen Lebenslagen ein. Als gemeinnützige Wohnungsvermieter und Träger von sozialen Einrichtungen handeln unsere Stiftungen im Sinne der von uns betreuten Zielgruppen sowie unserer 300 Beschäftigten.

Im Juli 2022 genehmigte das Referat für Stiftungsangelegenheiten der Hamburger Justizbehörde die geänderte Satzung und den neuen Namen.

Zum 1.1.2023 beginnt die Kooperation.

Ehrenamtliche Stiftungsvorstände aller fünf Stiftungen sind ab 1.1.2023:

  • Hans-Peter Strenge (Vorstandsvorsitzender)
  • Sybille Hille (stellv. Vorstandsvorsitzende)
  • Kersten Albers
  • Ingeborg Alter-Voecks
  • Regina Hülsemann

Geschäftsführerin aller fünf Stiftungen ist Christina Baumeister.

Unsere fünf Stiftungen setzen sich ein für Menschen in besonderen Lebenslagen:

  • Seniorinnen und Senioren
  • Menschen mit Suchterkrankungen
  • Kinder, Jugendliche, Familien und Frauen mit psychischen Erkrankungen
  • Menschen mit Behinderung

Hamburg, Januar 2023